Solaris 3
Solaris ist ein Name unserer Sonne und die Erde der dritte Planet unseres Systems. Somit ist es unsere "Adresse" in der Milchstraße.
Es soll zum einen eine Seite zum Thema Science Fiction, Fantasy, Utopie und Dystopie werden (s.u.).
Zum anderen geht es darum, Proportionen zurechtzurücken, da Menschen dazu neigen, sich selber für das Zentrum des Universums zu halten. Die Erde ist unsere Heimat und es ist unsicher, ob Menschen jemals dauerhaft andere Orte besiedeln werden. Aber es ist eben nur Teil eines Sonnensystems, von denen es nach bisherigen Schätzungen 300 Milliarden innerhalb unserer Galaxie gibt. Die Zahl der Galaxien in diesem Universum wird auf ca. 500 Billionen geschätzt.
Konkret heißt das:
- Die Erde ist einer von 8 Planeten unseres Sonnensystems.
- Unsere Sonne ist eine von 100.000.000 Sonnen unserer Galaxie.
- Unsere Galaxie ist eine von 500.000.000.000 Galaxien in unserem Universum.
- Daß es zahlreiche Universen gibt, wird als sehr wahrscheinlich angenommen ...
Es gibt keinen Grund anzunehmen, daß unsere Sonne als einzige Planeten besitzt. Wenn man davon ausgeht, daß nur 0,1 % aller Planeten von der Größe erdähnlich sind und davon nur 0,1 % eine erdähnliche Atmosphäre aufweisen, ist die Frage nach Leben auf anderen Planeten eigentlich schon gelöst.
Eine andere Frage ist, ob jemals ein Kontakt zu anderen Lebensformen hergestellt werden kann. Die Abstände zu möglichen anderen Planeten sind gigantisch. Ein verzögerter Kontakt über Radiosignale ist allerdings theoretisch denkbar. Das Problem besteht nur darin, daß kaum ein Lebewesen denkbar ist, das solange lebt, um die Antwort auf seine Anfrage zu erleben. Wenn beispielsweise Kontakt zu Lebewesen hergestellt werden kann, die 100 Lichtjahre entfernt lebten, müßten wir auf die Antwort 200 Jahre warten. Vorausgesetzt wir würden sie als Nachricht identifizieren und verstehen können. Als Sprache scheint nur die Mathematik oder graphische Darstellungen wie im Gepäck der Voyager denkbar, da menschliche Sprachen sich viel zu schnell verändern. Das wird deutlich, wenn wir das Latein römischer Legionäre in Gallien des 1. Jahrhunderts mit dem heutigen Französisch vergleichen. Obwohl die Sprache nie abrupt verändert wurde, ist das damalige Latein für Franzosen des 21. Jahrhunderts (soweit sie nicht humanistisch erzogen worden sind ;-) unverständlich.
Eine gute Einführung in das Thema fremde Welten gibt Hararld Lesch im Bayrischen Rundfunk in der Reihe Alpha Centauri. Zudem standen diese offenen Fragen nach unserem Platz im All im Zentrum des Schaffens von Carl Sagan, dem in dem Film Contact mit Jodie Foster ein Denkmal gesetzt wurde.
Am besten hat aber - wie immer - Monty Python in ihrem Galaxy Song das Phänomen auf den Punkt gebracht.